

Ihr Aussehen verändert sich im Laufe der Jahre durch den natürlichen Alterungsprozess. Dieser führt im Gesicht und am Hals zu mehr oder weniger ausgeprägten Falten, die Hautelastizität geht verloren und die Muskulatur des Unterhautgewebes erschlafft. Der Wunsch nach ewiger Jugend wird gerade in der heutigen Zeit immer größer. Die richtige Wahl der Behandlungsmethode ist demnach besonders wichtig. Mit einem Facelifting können Sie die Zeichen der Zeit weitgehend ausbügeln. Sie werden jünger und strahlender wirken, und Sie werden sich wahrscheinlich auch jünger fühlen.
Bei einem Facelift gibt es die Möglichkeit, entweder nur die Haut, oder auch das darunter liegende Unterhautbindegewebe zu straffen. Starke Falten können so gemindert und abgesunkenes Fettgewebe angehoben werden.
Bei einem oberen Facelift wird die Haut von Stirn, Schläfen, Augenbrauen und Nasenwurzel gestrafft.
Bei einem unteren Facelift wird die Haut der Wangen und eventuell des Halses gestrafft.
Beide Methoden können miteinander kombiniert werden.
Bei einem Facelift wird das Gewebe abgelöst, gestrafft und überschüssige Haut entfernt. Entweder wird nur die Haut oder auch das Unterhautbindegewebe abgelöst. In manchen Fällen wird auch die Muskulatur vom Gewebeverband abgelöst. Anschließend werden die Ränder mit feinen Nähten verschlossen und im behaarten Bereich geklammert.
Bis der Operationserfolg endgültig zu beurteilen ist, dauert es mindestens 3 Monate. Da durch die Operation die Elastizität der Haut nicht wieder hergestellt werden kann, können tiefe Falten im Nasen-, Wangen- und Oberlippenbereich sowie senkrechte Falten nicht vollständig geglättet werden. Generell wird Ihre Haut aber mit einem Facelifting gestrafft und Ihr Aussehen verjüngt sich. Eine erneute Straffung ist in der Regel erst nach Jahren notwendig. Erst bei mehrfachen Wiederholungen entsteht der gefürchtete maskenhafte Gesichtsausdruck.
Das Hautgefühl vor den Ohren oder an der Stirn kann nach einem großen Face- oder Stirnlifting langfristig beeinträchtigt sein. Ein eventuell postoperativ auftretender Bluterguss kann den Heilungsprozess wesentlich verzögern und wird deshalb durch einen kleinen operativen Eingriff entfernt. Unter der starken Spannung der Gesichtshaut kann es vereinzelt zu Haarausfall im Schläfenbereich kommen. Sollten bakterielle Infektionen eintreten, kann dies durch die verzögerte, sekundäre Heilung der Wunde zu breiteren Narben führen. Diese können durch einen erneuten kleinen Eingriff korrigiert werden. Eventuelle Schädigungen der Gesichtsnerven regenerieren sich im Allgemeinen innerhalb von 3 bis 6 Monaten. Vereinzelt kann es zu Läsionen von Haut- und Muskelnerven kommen, die sich aber selbsttätig innerhalb von Wochen bis Monaten wieder regenerieren. Eine permanente, durch Nervenverletzungen bedingte Störung der Gesichtsmuskulatur ist eine extrem seltene Komplikation.
Bereits 2 Tage nach der Operation wird der Verband abgenommen und die Fäden werden nach ca. 10 Tagen entfernt. Durch starke Schwellungen, welche 1 bis 2 Tage nach dem Eingriff auftreten können, wird das Aussehen Ihres Gesichts vorübergehend stark verändert. Die Schwellungen bilden sich aber innerhalb der folgenden 2 bis 3 Wochen wieder zurück. Auch sollten Sie sich nicht beunruhigen, wenn Sie Schmerzen hinter dem Ohr spüren. Sie rühren von der Spannung her, mit welcher die Haut fixiert wurde.
Nach der Operation sollten Sie sich auf jeden Fall für 5 bis 7 Tage völlige Ruhe gönnen. Während dieser Zeit sollten Sie Ihre Haut nicht mit Cremes oder Salben belasten. Ihre Haut hilft sich selbst am besten.
Verzichten Sie während der ersten 4 Wochen auf Nikotin und Schmerzmittel, wie Aspirin.
Vermeiden Sie für 4 Wochen direktes Sonnenlicht. Anschließend ist ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor zu empfehlen.
Sportliche Aktivitäten können Sie meistens nach 4 Wochen in vollem Umfang wieder aufnehmen.
Mimische Falten, vor allem im Stirnbereich, können auch durch die Injektion von Botulinumtoxin beseitigt werden. Die Wirkung hält mehrere Monate an.
Außerdem können chemische Peelings, Mikrodermabrasio oder Laserbehandlungen einen Straffungseffekt bewirken, jedoch tiefe Falten nicht beseitigen.
Generell wird der Eingriff stationär durchgeführt. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von 5 bis 7 Tagen zu rechnen. Die Behandlung kann in örtlicher Betäubung mit zusätzlicher Gabe von Schlaf- und Beruhigungsmitteln oder in Allgemeinbetäubung erfolgen.
Da die Kosten von verschiedenen Faktoren wie z.B. Aufwand und Region abhängig sind, erstellen wir Ihnen gerne im Rahmen der persönlichen Beratung ein Behandlungskonzept und einen individuellen, verbindlichen Kostenvoranschlag.
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Dank der absoluten Kostentransparenz erwarten Sie keine versteckten Kosten oder böse Überraschungen.
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Aachen, Düsseldorf, Darmstadt, Köln, Korschenbroich, Leverkusen, Münster
21. Symposion für ästhetische, plastisch-rekonstruktive Gesichts-Chirurgie
Botulinumtoxin in der ästhetischen Medizin
Sommer, Boris (Hrsg.)
Sattler, Gerhard (Hrsg.)
ISBN: 9783131376749